Stress bei Hunden, wie lösen?

honden kalmeren

1. Einleitung

Das Thema Stress wird immer noch unterschätzt. Dem Wohl von Wildtieren in Gefangenschaft wird im Allgemeinen viel Aufmerksamkeit geschenkt, während dem Wohl unseres eigenen Hundes nicht wirklich viel Zeit gewidmet wird. 

Deshalb denke ich, dass es sinnvoll ist, das Leben unseres Hundes einmal aus seiner Perspektive zu betrachten. Wie geht ein Hund mit der Situation um, in der er sich befindet? 

Und welche Auswirkungen hat unser Lebensstil auf ihn? Dieses Thema ist natürlich zu umfangreich, um es hier vollständig zu behandeln. Deshalb werde ich mich auf Stress beim Hund und auf die Dinge konzentrieren, die für einen Hund stressig sein können. Oft merken wir nicht, dass wir unserem Hund unbewusst Stress bereiten. Aber wenn wir das wissen, können wir selbst das Wohlbefinden unseres Hundes verbessern.

2. Stress

2.1 Was ist das?

Ein Tier, das Stress hat, versucht sich an eine veränderte Situation in der Umgebung anzupassen. Es ist eine Art Überlebensreaktion, bei der der Organismus sich in einem erhöhten Erregungszustand befindet, um sich so gut wie möglich an die neue Situation anzupassen. Die Stressreaktion sorgt dafür, dass das Hundegehirn sich optimal auf die Problemsituation konzentriert. 
Stress ist sehr wichtig für ein Tier in der Wildnis. In manchen Situationen muss ein Tier sehr schnell und sehr aufmerksam reagieren können, um zu überleben. 

Die am häufigsten gegebene Definition lautet: “Stress ist ein Zustand, in dem ein Organismus auf eine innere oder äußere Bedrohung reagiert und seine Kräfte bündelt, um die gefährliche Situation unter Kontrolle zu bringen.”

2.2 Arten

Stress muss jedoch nicht immer negativ sein. Es gibt so etwas wie guten und schlechten Stress.

Bei einer gesunden Menge an Stress (Eustress) verlangt man von seinem Körper, dass er sich anpasst, um die Situation besser bewältigen zu können und das Beste aus sich herauszuholen. Blutdruck, Herzleistung und Herzfrequenz steigen. Es wird auch mehr Energie für die Körperzellen freigesetzt. Das kann die Leistungsfähigkeit sogar verbessern. Denken Sie an Studierende, die während der Prüfungsphase besser lernen können als vorher, weil sie kurz vor den Prüfungen mehr Stress haben. 
Man bezeichnet diese Form auch manchmal als biologischen Stress, da optimales Leistungsvermögen für Tiere in der Natur notwendig ist, um zu überleben. Es hilft ihnen, bei der Jagd oder Flucht bessere Leistungen zu erbringen. 

Bis zu einem gewissen Grad kann ein Organismus Stress ohne negative Folgen kompensieren (Coping). Aber zu viel Stress kann negativ werden (Distress) und ernsthafte Folgen für Körper und Geist haben. Wenn die Anforderungen an deinen Körper zu hoch sind oder wenn die Stressperiode zu lange andauert, wirst du bald die negativen Auswirkungen von Stress erleben, wie Ermüdung. Dann folgen häufig die medizinischen Beschwerden. Das sind dann die sogenannten Anpassungsstörungen, wie Erkrankungen des Immunsystems.

2.3 Physiologie

Während stressreicher Perioden verändern sich die Hormonmengen im Körper. Bevor wir die Veränderungen im Körper verstehen können, müssen wir zuerst den normalen Zustand (Homöostase) des Hormonhaushalts verstehen.

Wanneer het lichaam in rust is, wordt de homeostase in stand gehouden door de regelsystemen van het lichaam. Zeer belangrijk is de negatieve terugkoppeling. Bepaalde hormonen remmen vanaf een bepaalde concentratie hun eigen vorming. Als voorbeeld van deze negatieve terugkoppeling zal ik een van de belangrijkste stresshormonen cortisol verder uitwerken.

De hypothalamus in de hersenen scheidt continu boodschapperstoffen af. Een van die stoffen is het corticotroop releasing hormoon (CRH). Het CRH wordt vervolgens getransporteerd naar de hypofyse. Daar wordt dan het adenocorticotroop hormoon (ACTH) vrijgegeven en door de bloedbaan opgenomen. Via de bloedsomloop zorgt het ACTH ervoor dat in de bijnierschors cortisol vrijkomt. Wanneer er genoeg cortisol is, zal het hormoon zijn eigen aanmaak remmen door de aanmaak van ACTH te verhinderen. 

Wanneer je lichaam onder stress staat worden er, dankzij het sympathisch zenuwstelsel, stresshormonen afgescheiden zoals cortisol, aldosteron en testosteron. Deze hormonen veranderen de normale toestand van de regelsystemen door de negatieve terugkoppeling te remmen. Hierdoor verhoogt de hoeveelheid hormonen, met uiteindelijk stressreacties tot gevolg. 


Stressmomenten stimuleren in eerste instantie de sympathicus van het zenuwstelsel, waardoor er adrenaline afgescheiden wordt uit het bijniermerg. Dit gebeurt onbewust en in fracties van seconden. De adrenaline zorgt voor veranderingen in het lichaam zoals een verhoging van de bloeddruk, de polsslag, de hartcapaciteit, de bloeddruk en de bloedsuikerspiegel. De bronchiën en de pupillen verwijden en het zuurstofverbruik en de hoeveelheid vrije vetzuren in het bloed nemen toe.

Außerdem beeinflusst Adrenalin auch die Hypophyse im Gehirn. Die Hypophyse wird mehr ACTH produzieren, wodurch auch die Nebennierenrinde eine größere Menge Stresshormone ins Blut abgeben wird. Durch Stress kann die negative Rückkopplung von Cortisol nicht mehr funktionieren. Innerhalb weniger Tage kann die Menge an Cortisol auf das Vierfache des Normalwertes ansteigen.

3. Ursachen

Es gibt viele Faktoren, die Stress auslösen können. 
Diese werden Stressoren genannt. 

Wichtig ist jedoch, dat nicht alle diese Faktoren zwangsläufig Stress verursachen.

Sie können auch positive Effekte auf den Hund haben. Ein gutes Beispiel ist die Hundeschule. Im Allgemeinen ist dies eine positive Erfahrung, aber manchmal kann sie auch negative Folgen haben, wie Stress, weil zu viel oder zu intensiv trainiert wird. 

Auch individuelle Unterschiede sind wichtig. Manche Dinge werden von dem einen Hund als sehr stressauslösend empfunden, während der andere Hund überhaupt keine Probleme damit hat. 

Die Wirkung der Stressoren in der folgenden Aufzählung ist also nicht schwarz-weiß. Die Situation und der Hund selbst bestimmen oft, wie viel Einfluss sie haben.

Krankheit:
Wenn ein Hund eine Erkrankung hat, die seine Mobilität einschränkt oder die Funktionalität von Organen (wie Herz und Nieren) beeinträchtigt, dann vermindert dies die Leistungsfähigkeit des Hundes. Das kann Stress verursachen. 
Erkrankungen, die die Sinnesorgane betreffen, können ebenfalls dazu führen, weil der Hund dieses Handicap ständig kompensieren muss und weil er nicht mit der Außenwelt umgehen kann wie andere Hunde. 
Auch Schmerz, ob chronisch oder nicht, kann Stress verursachen.

Hypersexualität:
Ein Rüde, der ständig unter hohem sexuellem Druck steht, wird schließlich dadurch Stress bekommen. Auch sein aufdrängliches Verhalten kann bei Hündinnen Stress verursachen.

Läufigkeit:
Das ist an sich eine ganz normale Situation, aber wenn die Hündin noch nicht bereit ist, gedeckt zu werden und sie ständig Rüden auf Abstand halten muss, kann das durchaus Stress verursachen.

Schlafmangel:
Wenn das Ruhebedürfnis des Hundes nicht respektiert wird, kann das sicherlich zu Stress führen.

Erschöpfung:
Überforderung bei Spaziergängen, Hundesport oder beim Spielen kann zur Erschöpfung führen. Wenn das zu oft vorkommt, kann es für den Hund sehr stressig sein.

Bedürfnisse:
Ein Hund muss die Möglichkeit haben, seine Notdurft zu verrichten. Wenn er das nicht kann, wird er gestresst sein. Auch das Bedürfnis zu fressen und zu trinken muss erfüllt werden, um Stress zu vermeiden.

Plötzliche Veränderungen:
Neuer Besitzer, Umzug, Familienzuwachs, … Diese plötzlichen Veränderungen sind nicht gut für einen Hund.

Verlust eines Sozialpartners:
Wenn ein Hund seinen Besitzer oder einen Spielkameraden verliert, kann er auch wie ein Mensch trauern. Wie lange das dauert, hängt davon ab, wie stark die Bindung zwischen ihnen war.

Unklare Erwartungshaltungen:
Wenn ein Hund nicht weiß, was von ihm erwartet wird, kann das ebenfalls zu Stress führen. Etwas, das er zum Beispiel in einem Moment darf und im nächsten wieder nicht, Kommandos, die er noch nicht kennt, …

Scheitern: 
Ein Hund, der bei seinen Aufgaben ständig scheitert, wird schließlich ebenfalls gestresst. Stelle daher keine zu hohen Anforderungen an deinen Hund. Gib ihm keine Aufgaben, die zu hoch gesteckt sind.

Harte opvoedingsmethoden:
Den Hund während der Erziehung zu hart anzugehen verursacht Stress. Unter zu hartem Vorgehen versteht man: Einschüchtern, Anschreien, Würgehalsbänder, Stromstöße, …

Agility, doggy-dance, obedience:
Diese auf den ersten Blick schönen Aktivitäten können dennoch stressig sein, wenn das Tempo zu hoch ist und zu viel Leistungsdruck herrscht.

Beißarbeit:
Der aufgebaute körperliche und psychische Druck wäre hier enorm. Der Stress würde oft so stark ansteigen, dass die Gefahr von Erkrankungen der Nieren, des Darms, des Herzens, der Blutgefäße, des Magens … besteht.

Welpen-Spielgruppen:
Diese Aktivität ist sehr wichtig für die Sozialisierung eines Hundes. Dennoch gibt es einige Dinge, die du beachten solltest. Wenn die Dauer der Sitzung zu lang wird, werden die Welpen müde. Beende dann die Sitzung und zwinge die Welpen auf keinen Fall weiterzuspielen. Allzu oft werden die Hunde sogar aufgeweckt, weil die Sitzung noch nicht vorbei ist. Die müden Welpen werden gereizt sein und Stress bekommen. Ein sehr dominanter Hund in der Gruppe kann ebenfalls Stress verursachen.

Zu raues und wildes Spielen:
Ein Hund, der sich beim Spielen zurückzieht oder wegläuft, hat keine Lust mehr zu spielen. Lass ihn dann in Ruhe und mache nicht weiter mit dem wilden Spiel. Wenn du trotzdem weitermachst, wird der Hund Stress bekommen und seine letzte Chance auf Ruhe ist, sich selbst zu verteidigen.

Streit, Ärger, … :
Die soziale Umgebung des Hundes bestimmt ebenfalls sein Stressniveau. Ein Hund merkt es, wenn ständig Streit und Spannungen in der Familie herrschen. Auch er empfindet solche Situationen als stressig. 

Kinder:
Weinen, lautes Spielzeug, Ziehen an Ohren und Schwanz, Rufen, falsches Festhalten des Hundes, … Das verursacht einem Hund Stress, wenn es häufig vorkommt.

Zu viel emotionale Aufregung:
Neue und aufregende Erfahrungen sind für einen Hund schön, aber er muss die Möglichkeit bekommen, diese Reize danach in Ruhe zu verarbeiten. Diese Ruhepausen sind notwendig, um den aufgebauten Stress wieder abzubauen.

Jagenspiele:
Beim Jagen einer Beute bekommt ein Hund einen Adrenalinschub, um seine Leistungsfähigkeit zu steigern. Bei Ball- und Stockspielen passiert das also immer wieder. Die durch Adrenalin verursachten körperlichen Veränderungen können stressig sein (Anstieg des Cortisolspiegels, …).

Gewitter:
Blitz, Donner, starker Regen, Hagel, …

Tierarztbesuch:
Jeder Hund ist froh, wenn er die Tierarztpraxis wieder verlassen darf. Die Angst anderer Tiere, unangenehme oder schmerzhafte Behandlungen, … bereiten Hunden oft Stress.

Tierpension:
Ein Aufenthalt in einer Pension ist für einen Hund sehr stressig. Sein Besitzer ist weg, er riecht und sieht fremde Dinge, …

Trimsalon:
Der Föhn, die Schermaschine, die Tatsache, dass sein Besitzer weg ist, das Baden, das Shampoo, … Diese Situation verursacht einem Hund Stress. Hausbesuche können in diesem Fall viel Stress abbauen.

Messen:
Eine Messe ist kein angenehmer Ort für einen Hund. Es treffen zu viele Reize auf ihn ein, es ist dort oft zu warm, es gibt viel Lärm und es ist oft sehr voll.

Einschränkung der Bewegungsmöglichkeiten:
Ständig an der Kette liegen oder in einem Zwinger sitzen ist oft ein Grund für Stress. Der Hund will seine Energie loswerden, weiß aber nicht wie.

Einsamkeit und Langeweile:
Zu viele Reize können Stress verursachen, aber auch zu wenige Reize. Ein Hund, der nichts zu tun hat oder nur wenig Kontakt zu anderen hat, wird gestresst sein.

Trennungsangst:
Ein Hund muss daran gewöhnt werden, dass es nicht schlimm ist, kurz allein zu sein, zum Beispiel wenn sein Herrchen zur Bäckerei geht und er draußen kurz allein bleiben muss. Er muss darauf vertrauen, dass sein Besitzer zurückkommt. Dann wird er keinen Stress haben. Wenn er das nie gelernt hat, kann er solche Situationen als sehr beängstigend empfinden. 

Zu hohe Populationsdichte:
Zu viele Hunde in einem Haus, einem Tierheim oder einer Pension, … Wenn zu viele Hunde in einem kleinen Raum sind, kann er sich nicht zurückziehen und es entsteht Stress. Hunde müssen sich in Konfliktsituationen zurückziehen können.

Kombination bestimmter Hunde:
Wenn in einer Familie noch ein Hund hinzukommt, kann das schön sein. Es kann aber auch sein, dass die beiden nicht miteinander auskommen. Die dauernden unterschwelligen Spannungen sind dann stressig für beide Hunde.

Zu viel oder zu wenig körperlicher Kontakt:
In beiden Fällen kann Stress entstehen.

Zu viele oder zu wenige Regeln:
Regeln sind notwendig, damit ein Hund sich sicher und geborgen fühlen kann. Zu viele Regeln hingegen können den Hund stark überfordern.

Falsche Kombination zwischen Mensch und Hund:
Der eine Hund hat andere Fähigkeiten und Einschränkungen als der andere. Eine ältere Dame, die nicht weit laufen kann und eine kleine Wohnung hat, sollte sich am besten keinen Jagdhund mit Tonnen Energie ins Haus holen. Die Umgebung des Hundes muss an seine spezifischen Bedürfnisse angepasst sein. 

Führung:
Manchmal übertragen Besitzer ihrem Hund unbewusst eine Führungsrolle. Nicht jeder Hund wäre in der Wildnis jedoch ein Alphatier gewesen. Wenn er nicht die richtigen Eigenschaften dafür hat, kann diese Rolle dem Hund viel Stress bereiten. Vielleicht möchte er überhaupt keine Entscheidungen treffen und überlässt sie lieber einem anderen.

4. Symptome

Es gibt viele Symptome, die auf Stress hinweisen können. Wichtig ist jedoch, dass der Hund viele dieser Symptome auch zeigen kann, ohne dass tatsächlich Stress vorliegt. Ein Hund, der beispielsweise hechelt, könnte einfach zu warm sein oder müde, weil er gerade gespielt hat. Die Symptome müssen immer im Kontext betrachtet werden. Erst dann kann beurteilt werden, ob es sich tatsächlich um Stress handelt.

4.1 3 Phasen

Die Reaktion eines Hundes auf Stress verläuft in 3 Phasen. Diese Phasen folgen aufeinander. Befindet sich ein Hund in der ersten Phase und der Stress hält an, geht er allmählich in Phase 2 und schließlich in Phase 3 über

Phase 1: Alarmreaktionsphase

Die Nervenimpulse und die freigesetzten Hormone sorgen für eine optimale Reaktionsfähigkeit.

Phase 2: Widerstandsphase

Alle Aufmerksamkeit richtet sich auf den eintreffenden Reiz, was zulasten der Widerstandsfähigkeit gegenüber anderen Stressoren geht.

Phase 3: Erschöpfungsphase

Der Organismus kann keinen Widerstand mehr leisten. Die anhaltende Spannung kann zu organischen Erkrankungen führen.

4.2 Verhalten

Nervosität: 
Der Hund ist schreckhaft und unruhig. Er kann nicht zur Ruhe kommen und läuft ständig hin und her. Diese Hunde ziehen oft auch an der Leine, um schnell weitergehen zu können. 

Überreagieren: 
Der Hund reagiert anders auf Situationen, die er normalerweise überhaupt nicht schlimm findet. 

Beruhigungssignale:
Ein Hund wird Beruhigungssignale zeigen, um Stress zu vermeiden und sich selbst zu beruhigen. Beispiele für diese Signale sind das Lecken der Nase und Gähnen.

Übersprungverhalten:
Wenn ein Hund Dinge tut, die scheinbar nicht zur Situation passen, zeigt er Übersprungverhalten. Häufig sind dies Beruhigungssignale.
Der Hund zeigt Verhalten, das nicht in dieses Verhaltenssystem passt, weil er in einem Konflikt zwischen zwei Verhaltenssystemen steht.

Aufreiten:
Aufreiten ist nicht immer eine Frage der Dominanz. Es kann auch ein Zeichen von Stress sein. Um den Unterschied zu erkennen, muss der Kontext betrachtet werden. 

Hypersexualität oder Hyposexualität:
Stress kann dazu führen, dass die Libido stark abnimmt oder im Gegenteil stark ansteigt. 

Übermäßige Körperpflege: 
Dies ist oft eine Methode, um die stressauslösende Situation unter Kontrolle zu bringen. Durch langes Lecken, zum Beispiel an den Pfoten, bis es weh tut, werden Endorphine freigesetzt. Dieses Glückshormon lindert Schmerzen und hebt die Stimmung, um den Stress zu kompensieren. Die Euphorie hilft dem Hund, besser mit belastenden Situationen umzugehen. Es ist ein schwer zu durchbrechender Teufelskreis. (siehe weiter: Leckgranulom)

Gegenstände zerstören:
Dies wird oft als eine Form des Protestes angesehen, kann jedoch auch ein starker Ausdruck von Stress sein.

Übermäßige vokale Äußerungen:
Auch Bellen, Jaulen und Weinen kann ein Ausdruck von Stress statt von Protest sein. 

Mangelnder Appetit:
Das sieht man oft, wenn Belohnungsleckerlis plötzlich nicht mehr schmecken oder wenn der Hund in einer Pension untergebracht ist. 

Fresssucht:
Wenn ein Hund alles frisst, was er zu fassen bekommt, essbar oder nicht, kann das auf eine Stresssituation hinweisen. Die Gegenstände einfach wegzunehmen ist keine gute Lösung. Der Hund wird dann eine andere Methode suchen, um seinen Stress zu kompensieren. Hier sollte unbedingt nach der Ursache des Stresses gesucht werden. 

Tasthaare der Wangen:
Diese stellen sich auf und beginnen zu zittern.

Aufrichten der Nacken- und Rückenhaare:
Dies ist nicht nur ein Zeichen von Aggressivität. Es kann auch ein Zeichen von Stress, Unsicherheit oder Aufregung sein. 

Hecheln:
Durch die erhöhte Aktivität des Körpers wird mehr Sauerstoff verbraucht. Durch Hecheln kann der Hund dies ausgleichen. Außerdem kann er so den Anstieg der Körpertemperatur kompensieren. 

Schnappen:
Ein Hund, der hysterisch um sich herum schnappt, ohne die Absicht, jemanden zu treffen, kann eine Stressattacke haben. Oft hört man sogar, wie er mit den Zähnen klappert.

Fixieren:
Der Hund wird das Objekt, das ihm Angst macht, fixieren, weil er glaubt, so die Situation unter Kontrolle halten zu können.

Dem Schwanz nachlaufen:
Das ist, ähnlich wie übermäßiges Lecken, ein stereotypes Verhalten, das an sich kein Ziel hat, dem Hund aber hilft, die Situation unter Kontrolle zu behalten.

An der Leine beißen:
Für den Hund ist dies eine Möglichkeit, sich in einer Stresssituation abzureagieren.

Schlechte Konzentration:
Ein Hund, der abwesend wirkt und keine neuen Übungen mehr ausführen kann, könnte Stress haben. 

Vergesslichkeit:
Die Kommandos, die der Hund beherrscht, funktionieren plötzlich nicht mehr und es scheint, als hätte er einen Blackout. 

Passivität:
Wenn der Hund ruhiger und zurückhaltender ist als sonst, könnte es sein, dass er Stress hat und nicht weiß, wie er damit umgehen soll. 

Ausschütteln:
Ein Hund, der sich ausschüttelt, hat nicht immer etwas mit Stress zu tun, aber es kann sein, dass er gerade eine Stresssituation hinter sich hat und die Anspannung abschüttelt. Das Ausschütteln kann auch Übersprungverhalten sein.

Flankensaugen:
Dieses Verhalten ist ein klassisches Anzeichen von Stress. 

Aggression:
Durch Stress wird im Körper des Hundes mehr Testosteron freigesetzt. Dadurch sinkt seine Reizschwelle für Aggressionen deutlich.

4.3 Körper

Störungen im Magen-Darm-Trakt:
Durchfall, ob chronisch oder nicht, und Erbrechen sind häufige und auffällige Symptome von Stress.

Stuhlgang und Urinieren:
Bei starker Angst oder plötzlichem Erschrecken wird der Hund häufiger urinieren und Kot absetzen. Durch die Ausschüttung von Adrenalin und Aldosteron steigt die Nierenaktivität und das Rektum erhält das Signal, sich zu entleeren. 
Außerdem kann der anhaltende Druck auf die Blase zu Unsauberkeit (Inkontinenz) führen. 

Heraushängen des Penis:
Der vordere Teil oder die Spitze des Penis hängt aus der Vorhaut heraus. 

Veränderter Sexualzyklus:
Zu lange oder zu kurze Läufigkeitsperioden können auf Stress hinweisen. Auch die Zeit zwischen zwei Zyklen kann länger oder kürzer werden. In extremen Fällen wird die Hündin gar nicht mehr läufig.

Allergien:
Allergien können sich durch den Einfluss von Stress auf das Immunsystem verschlimmern. Stress kann sogar die Ursache für Allergien gegen Flöhe, Pollen, Gras, … 

Unangenehmer Körpergeruch / Mundgeruch:
Besonders auffällig ist der Mundgeruch. Stress führt zu erhöhter Magensäureproduktion. 

Erhöhter Muskeltonus:
In diesem Fall braucht der Hund Bewegung, um seine Muskeln entspannen zu können. Bekommt der Hund diese Möglichkeit nicht, können Muskelzittern und Krämpfe auftreten. Kommandos wie Sitz und Platz werden dem Hund in diesem Fall also sicher nicht helfen. Auch Menschen neigen in Stresssituationen dazu, sich mehr zu bewegen, etwa durch Hin- und Herlaufen. 

Schuppenbildung:
Dieses Symptom kann sehr plötzlich in Stresssituationen auftreten, wie zum Beispiel bei einem Tierarztbesuch. 

Haarausfall:
Auch dies ist ein akutes Symptom, zum Beispiel bei Ausstellungen oder Shows. 
Es kann aber auch chronisch sein und zu kahlen Stellen führen.

Unvitales Erscheinungsbild:
Das bedeutet: glanzlose und eingefallene Augen, eine schlaffe und gedrungene Körperhaltung und ein hängender Schwanz.

Hautprobleme:
Probleme wie Ekzeme und Juckreiz sind klassische Stresssymptome. 

Leckgranulom:
Der Hund leckt so häufig an einer Stelle, oft an der Pfote, dass eine Wunde entsteht. Durch ständiges Lecken hält der Hund die Wunde offen. Die Ursache kann medizinisch sein, sie kann aber auch durch Stress verursacht werden. Beim Lecken werden Endorphine freigesetzt, wodurch sich der Hund besser fühlt. 

Veränderung der Augenfarbe:
Dies sieht man manchmal bei sehr starkem Stress. Wieso das passiert, ist nicht bekannt. 

Triefende Nase:
Bei Aufregung kann die Produktion von Nasenflüssigkeit erhöht sein.

Schwitzen:
Nasse Pfotenabdrücke auf einem glatten Boden weisen definitiv auf Stress hin. Dies sieht man oft beim Tierarzt. 

Erweiterte Pupillen:
Bei Angst weiten sich die Pupillen, ebenso wie beim Menschen, und es kann ein flackernder Blick auftreten.

Lebererkrankungen: 
Durch die ständige Reizung in Stresssituationen wird das Entgiftungszentrum geschwächt. Die Leber kann sich dann beispielsweise entzünden.

Magenentzündung:
Wie bereits erwähnt, ist es sehr wichtig, Ihrem Hund ab und zu Ruhe zu gönnen. Bekommt er keine Ruhe, kann die Hetze und die daraus resultierende Stress zu einer akuten oder sogar chronischen Magenentzündung führen.

Enteritis:
Diese Entzündung des Dünndarms wird ebenfalls häufig in Stresssituationen wie einem Aufenthalt in einem Tierheim beobachtet. Der Hund hat dann wässrigen Durchfall, mit manchmal Blutspuren. 

Fortpflanzungsstörungen:
Durch die große Menge Cortisol wird das luteinisierende Hormon, eines der Geschlechtshormone, gehemmt. Das hat zur Folge, dass die Reifung der Spermien und Eizellen unterdrückt wird.

Prostata-Probleme:
Durch die große Menge Testosteron kann es zu einer Vergrößerung der Prostata kommen.

Andere körperliche Symptome:
Dazu gehören unter anderem ein Anstieg des Blutdrucks, des Blutzuckerspiegels, Herzklopfen, Weitung der Pupillen und der Bronchien, …

5. Vermeiden

Es gibt einige Punkte, die du beachten kannst, damit dein Hund so wenig wie möglich Stress hat.

  • Wichtig ist, dass du einen Welpen von einem Züchter holst, der seine Hunde gut sozialisiert.
  • Vermeide außerdem so weit wie möglich Situationen, in denen der Hund Durst oder Hunger hat, zu warm oder zu kalt ist, oder Situationen, in denen er seine Bedürfnisse längere Zeit nicht verrichten kann.
  • Lass ihn dann auch sein Geschäft am Trainingsplatz verrichten. Gib ihm kein schlechtes Gewissen wegen etwas, das für ihn natürliches Verhalten ist.
  • Suche auch ein gutes Gleichgewicht zwischen Ruhe und Aktivität.
  • Beuge dich nicht über den Hund und halte ihn nicht zu fest. Das sind bedrohliche Handlungen für einen Hund und sie können ihm Stress bereiten.
  • Berührungen und eine Massage können den Hund beruhigen und so verhindern, dass der Hund Stress bekommt.
  • Man sagt auch, dass eine leichte Form von Stress während der neonatalen Phase (von der Geburt bis zwei Wochen) dafür sorgt, dass der Hund später Stress leichter verarbeiten kann und emotional stabil ist.
  • Vermeide auch Gewalt und aggressive Trainingsmethoden gegenüber deinem Hund.
  • Auch harte Strafen sollten vermieden werden. Diese sind oft sinnlos.

6. Helfen

6.1 Ernährung

Eine angepasste Ernährung kann einem gestressten Hund helfen. Denkadog brachte als erstes ein speziell zusammengestelltes Futter für gestresste Hunde auf den Markt: Denkadog Superior Hypo Stress Digestion. 
Immer mehr Hunde leiden an Anzeichen von Stress, wie Unruhe, Hyperaktivität, Schlaflosigkeit und Verstopfung. Diese Nahrung beseitigt natürlich nicht die Ursache des Stresses, aber die ausgewogene Zusammensetzung kann Hilfe bieten. 

Man strebt nach einer möglichst guten Verdauung, was zu einer guten allgemeinen Gesundheit beiträgt. Und ein gesunder Hund kann besser mit Stress umgehen.
Die Nahrung enthält unter anderem Antioxidantien, Präbiotika, Kohlenhydrate, Mineralien, Eiweiße, Ballaststoffe und Tryptophan. Tryptophan fördert die Bildung des Neurotransmitters Serotonin, der beruhigend wirkt.
Denkadog Superior Hypo Stress Digestion ist in Absprache mit Tierärzten und nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen entwickelt worden.

6.2 Bach-Blüten-Therapie

Der Erfinder der Bach-Blütentherapie ist Dr. Edward Bach. Er lebte von 1886 bis 1936. Er war Arzt in der Humanmedizin, war jedoch unzufrieden mit der orthodoxen Medizin. Er wollte
den Patienten als Ganzes betrachten und nicht nur die äußerlich sichtbaren Symptome. Er fand auch, dass bei den Behandlungen zu wenig Rücksicht auf die Persönlichkeit des Patienten genommen wurde. Er suchte nach einer Möglichkeit, das emotionale Gleichgewicht auf sanfte und natürliche Weise wiederherzustellen. Dafür begab er sich auf die Suche in der Welt der Heilpflanzen. 

Was sind Bachblüten nun eigentlich? 
Die Bach-Remedien sind Auszüge aus Wildblumen. Die Auszüge werden mit Alkohol (Brandy) konserviert. Die Blumen können von Pflanzen, Sträuchern oder Bäumen stammen. Dr. Bach sammelte die Blumen und legte sie in normales Wasser. Er ließ sie dann einige Stunden in der Sonne an dem Ort stehen, an dem er sie gesammelt hatte. Danach wurden die Blumen weggeworfen und der Auszug mit Brandy konserviert.

Aus diesen Muttertinkturflaschen wurden dann einige Tropfen in ein Fläschchen mit Brandy gegeben, woraufhin kräftig geschüttelt wurde. Dies wurde dann mehrmals wiederholt, bis er eine Lösung hatte, die sehr stark verdünnt war. Heutzutage werden die Remedien auch durch Abkochungen von Blumen hergestellt, aber viele glauben, dass die ursprüngliche Methode bessere Wirkungen erzielt. 

Man sagt oft, dass Bachblüten eine Form der Homöopathie seien. Das ist jedoch nicht richtig. Die Homöopathie beruht zwar ebenfalls auf natürlicher Heilung, aber die Wirkungsweise ist anders. Ein homöopathisches Mittel veranlasst den Körper, das Leiden schneller zu überwinden, zum Beispiel durch die Bildung zusätzlicher Antikörper. Die Anwendung dieses Mittels bei einer gesunden Person kann die Leiden sogar verursachen. Bei einer kranken Person kann es die Beschwerden sogar verschlimmern. Ein falsch gewähltes Mittel kann also unangenehme Folgen haben. 

Bachblüten wirken jedoch anders. 
Es wird angenommen, dass jeder Körper ein bestimmtes Energiefeld hat, ebenso wie jede Blume. Die oben beschriebene Methode sorgt dafür, dass das Wasser die Energiefrequenz der Blume übernimmt. Wenn jemand dann die Tropfen nimmt, kann er oder sie diese Energiewellen aufnehmen. Die Energiefelder der Blume und des Patienten kommen so zusammen und beeinflussen den Zustand des Patienten. 

Aus einem Anwendungsfläschchen benötigen Sie 2-mal pro Tag 8 Tropfen. In dringenden Fällen dürfen Sie die Mittel alle halbe Stunde verabreichen. 
Ein Anwendungsfläschchen besteht aus Wasser mit von jeder Blüte 2 Tropfen aus einem Vorratsfläschchen. Von der Rescue Remedy sind 4 Tropfen nötig. 

Es gibt 2 Möglichkeiten, die Tropfen zu verabreichen. 
Sie können sie dem Tier direkt geben, indem Sie aus dem Anwendungsfläschchen ein paar Tropfen auf ein Stück Futter tun, oder Sie können sie auch in die Trinkschale geben. Dann benötigen Sie 2 Tropfen aus jedem gewünschten Vorratsfläschchen (4 für Rescue Remedy). 

Welche Blüten sind nun heilbringend für einen gestressten Hund? 
Es gibt einige Mittel, die bei Stress Erfolg haben. Jeder Hund ist jedoch verschieden und Sie können nur die perfekte Mischung zusammenstellen, wenn Sie den Charakter des Hundes gut kennen. 

Oft genannte Mittel bei Stress sind:

Um zu veranschaulichen, dass Bach-Blüten auch nog voor viele andere Dinge verwendet werden können, werde ich noch einige Mittel besprechen, die im Tierheim häufig angewendet werden:

  • Heather: kann gegen Trennungsangst nach einer Neuvermittlung eingesetzt werden.
  • Holly: hilft gegen Futterneid.
  • Chicory: ebenfalls gegen Futterneid.
  • Cherry plum: wirkt gut bei Hunden, die recht mürrisch sind und oft schnappen.
  • Cerato: ist gut für Hunde, die an sich selbst zweifeln und unsicher sind.
  • Crab apple: hilft oft, andere Mittel besser zur Wirkung zu bringen und reduziert übermäßiges Lecken.
  • Verbene: für eigensinnige Hunde.
  • Impatiens: wirkt sehr gut im Tierheim bei Hunden, die keine Selbstkontrolle haben und sich ständig selbst antreiben.
  • Felsenwasser: sorgt für emotionale Flexibilität.
  • Stern von Bethlehem: zur Traumabewältigung.
  • Walnuss: fördert die Anpassungsfähigkeit, sowohl bei der Ankunft im Tierheim als auch nach einer Vermittlung. Sie wirkt auch sehr gut bei Katzen.
  • Rescue Remedy: gegen Stress und Trauma.

Die Bachblütenmittel sind so stark verdünnt, dass von den Blumen selbst eigentlich keine messbare Menge mehr übrig bleibt. Das einzige, was eine solche Flasche enthält, ist Wasser, Alkohol zur Konservierung des Wassers und „die Energie“ der Blüte. Es ist natürlich schwer zu glauben, dass so etwas ein Tier heilen kann. Es gibt auch sehr viele Menschen, die an diese Methode nicht glauben. Doch ich bin überzeugt, dass sie bis zu einem gewissen Grad helfen kann. 

Der beste Beweis für mich ist mein eigener Hund. Er hat nämlich sein ganzes Leben lang unter Reisekrankheit gelitten. Er musste sich übergeben, sabberte und zitterte die ganze Fahrt über. Dann haben wir die Tropfen ausprobiert und das Ergebnis ist verblüffend. Er fühlt sich im Auto immer noch nicht wohl, aber seitdem hat er im Auto nicht mehr erbrochen und das Sabbern hat ebenfalls aufgehört. 

Warum ist das nun ein Beweis dafür, dass es wirkt? Nun, die meisten Kritiker behaupten, dass die wahrnehmbaren Verbesserungen dem Placebo-Effekt zuzuschreiben sind. Die Menschen denken, dass es wirkt, und deshalb sind Verbesserungen zu beobachten. Aber ein Tier kann nicht denken, dass es ihm jetzt besser gehen wird, weil es ein paar Tropfen bekommen hat. Und doch ist eine Besserung zu sehen. 

Bachblüten haben inzwischen schon viele Menschen überzeugt, die nicht daran geglaubt hatten. Hier gilt sicher ‚Sehen heißt Glauben‘. Probier es einmal, bevor du sagst, dass es nicht hilft. 

6.3 Beruhigungssignale

Hunde verwenden untereinander Signale, um einander mitzuteilen, wie sie sich fühlen. Wir selbst können diese Signale auch nutzen, um unserem Hund zu zeigen, dass er keinen Stress haben muss und dass alles in Ordnung ist.

Die folgenden 3 Beruhigungssignale können bei Stresssituationen helfen. 

Sitzen:
Wenn dein Hund sich nicht entspannen kann und gestresst ist, kannst du dich hinsetzen. Das Sitzen signalisiert dem Hund, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gibt. Er wird dadurch ruhiger. Manchmal kann es zum Beispiel auch hilfreich sein, deine Gäste zu bitten, sich hinzusetzen.

Gähnen:
Wenn du gähnst, während dein Hund unsicher, gestresst, ängstlich oder besorgt ist, wird er dieses Signal verstehen und sich beruhigen. 

Dazwischengehen:
Wenn es Spannungen zwischen Hunden gibt, stellt sich oft ein Hund dazwischen. So versucht er, den Konflikt zu vermeiden und die beteiligten Parteien zu trennen. Wenn eine bestimmte Situation für einen Hund beängstigend ist, wie etwa eine laute Maschine, kann es helfen, wenn du dich zwischen den Hund und die Maschine stellst. 

6.4 Andere

Calmoplan:
Dies ist ein Nahrungsergänzungsmittel in Tropfenform. Es wirkt beruhigend bei nervösen und psychischen Spannungen. Es enthält unter anderem Baldrian. Dieses Produkt hat einen günstigen Einfluss auf den Schlaf. Es darf jedoch während der Trächtigkeit nicht verwendet werden und übermäßiger Gebrauch kann eine abführende Wirkung haben.

DAP:
DAP steht für Dog Appeasing Pheromone. Dieser Stoff wird von der Mutterhündin während des Säugens abgesondert, um die Welpen zu beruhigen. Du kannst diese Substanz deinem Hund mittels Spray, Verdampfer oder Halsband verabreichen. 

Het kan diverse vormen van stress en angst voorkomen en bestrijden op een natuurlijke manier. Er zijn dus geen bijwerkingen. Het is zelfs veilig voor pups, drachtige teven en wanneer de hond medicatie moet krijgen. Het voorkomt stress gerelateerd gedrag, zoals blaffen, het vermindert verlatingsangst en het kan de hond kalmeren tijdens een onweer of als er vuurwerk is. 
Adaptil Feromonen Verdamper (= DAP)
Adaptil Halsband (= DAP)
Adaptil Spray 60 ml. (= DAP)

Prime Val Stress Complex:
Dit product werkt aan de hand van rustgevende kruiden en voedingsstoffen. Het bevat onder andere haver, wat het zenuwstelsel ondersteunt in stressperiodes. Een ander ingrediënt is biergist. Dit maakt het product smakelijk en is een bron van vitamine B. Om de spieren te ontspannen, zit er ook magnesium en passieflora in. Honden met stress hebben bovendien vaak een magnesiumtekort. Er zit ook valeriaan in, wat er voor zorgt dat de hond beter kan slapen en dat hem kalmeert. Het belangrijkste bestanddeel is echter L-Theanine. Dit is een aminozuur uit groene thee.

Es wurde viel untersucht, ob dieser Stoff möglicherweise langfristig schädliche Folgen haben könnte, aber in den USA hat er inzwischen den Status GRAS (generally recognized as safe) erhalten. Der Komplex ist ein gut schmeckendes Pulver, das man unter das Futter mischen kann. Er enthält keine synthetischen Geschmacks- oder Füllstoffe und keinen Zucker. Er ist auch nicht suchterzeugend und führt nicht zur Gewöhnung. Ein stressanfälliger oder nervöser Hund kann von diesem Produkt bei einem Tierarztbesuch, einem Besuch im Hundesalon, einer Ausstellung, beim Reisen, bei einem Aufenthalt in einer Hundepension, nach einer Operation, bei Feuerwerk … 

Neurotranq:
Diese Tabletten können bei Unruhe und Stress helfen. Untersuchungen beim Tierarzt, Reisen, ein Aufenthalt in einer Pension oder in einer fremden Hundepension, … Diese Situationen können sicherlich Stress verursachen. Der Wirkstoff in diesem Produkt ist Acepromazin. Dies ist ein Neuroleptikum, das eine dämpfende Wirkung auf das zentrale Nervensystem hat, wodurch die Erregbarkeit der Großhirnrinde abnimmt. 

Amiqure:
Dieses Produkt versucht, die negative Spirale von Stress zu durchbrechen, unterstützt das Immunsystem und das Gedächtnis und hilft dem Hund, sich leichter an die Situation anzupassen. Es gibt 5 Stoffe, die dies bewirken. Der erste ist Baldrian wegen seiner entspannenden Wirkung. Der zweite ist Magnesium. Das entspannt die Muskeln. Der dritte ist Withania-Extrakt. Das ist ein Indischer Ginseng und es reduziert Angst. Außerdem sind noch Folsäure und Vitamin B6 enthalten. Dieses Produkt hat viele Vorteile. Es beruhigt, ohne schläfrig zu machen, es verringert Angst, es macht nicht abhängig, es führt nicht zu Gewöhnung, es wirkt entspannend, es sorgt für einen guten Schlaf und es kann auch langfristig verwendet werden. 

von L. De Vos