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Tipps zur Welpenerziehung

Einen Welpen in Ihrer Familie willkommen zu heißen, ist eine wunderbare Erfahrung, aber ein guter Start macht für die Zukunft Ihres Hundes wirklich den Unterschied. Dank unserer langjährigen Erfahrung mit der Aufzucht und Begleitung von Welpen wissen wir, wie wichtig die ersten Wochen sind.

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Tipps zur Welpenerziehung

Welpen erziehen: Tipps zur Welpenerziehung

Ein neuer Welpe im Haus?
Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie ihn oder sie bestmöglich erziehen (zur Verfügung gestellt von EUKANUBA)

Allgemeine Welpenerziehung

  1. Betrachten Sie Ihren Welpen wie ein kleines Kind, das noch lernen muss, was erlaubt ist und was nicht. Wiederholung und Konsequenz sind für das Training entscheidend.
  2. Bewahren Sie während der Erziehung eine ruhige und bestimmte Haltung.
  3. Eine Hundebox ist für die Stubenreinheit unverzichtbar und bietet Ihrem Welpen einen sicheren Ort, wenn Sie kurz weg müssen. Lassen Sie Ihren Welpen nie zu lange allein in der Box.
  4. Verwenden Sie Kinderschutzgitter, um „verbotene Bereiche“ abzugrenzen und Ihrem Welpen beizubringen, wohin er darf und wohin nicht.
  5. Bringen Sie Ihrem Welpen das Kommando „Schau“ bei, damit er lernt, Sie auf Kommando anzusehen. Das hilft in Situationen mit viel Ablenkung.
  6. Bringen Sie Ihrem Welpen bei, mithilfe einer Matte, einer Box oder eines Teppichs „auf seinem Platz“ zu bleiben. Das ist besonders praktisch, wenn Gäste kommen.
  7. Werden Sie nicht wütend, wenn Ihr Welpe Fehler macht oder ihm ein Missgeschick passiert. Korrigieren Sie ihn nur, wenn Sie ihn auf frischer Tat ertappen. Er lernt noch und weiß es nicht besser.
  8. Lenken Sie Ihren Welpen auf erwünschtes Verhalten um, statt nur „Nein“ zu sagen.
  9. Bleiben Sie bei den Regeln konsequent, auch wenn Ihr Welpe größer wird.
  10. Besuchen Sie einen Welpenkurs, damit Ihr Hund lernt, sich zu benehmen, und gut sozialisiert wird.
  11. Beginnen Sie so früh wie möglich mit der Erziehung, je früher, desto besser.
  12. Finden Sie heraus, was Ihren Welpen motiviert, etwa Futter oder Aufmerksamkeit, und nutzen Sie das in der Erziehung.
  13. Welpen benehmen sich oft besser, wenn sie müde sind.
  14. Welpen möchten gefallen, brauchen aber eine konsequente Führung, um zu lernen, wie.
  15. Locken Sie Ihren Welpen mit einem mit Trainingsleckerlis gefüllten Kong in sein Körbchen und belohnen Sie ihn, wenn er sich auf das Kommando „Ins Körbchen“ hineinlegt.
  16. Rechnen Sie damit, dass Welpen Ihr Bett in Beschlag nehmen, wenn Sie ihnen nicht beibringen, in ihr Körbchen zu gehen.

Unerwünschtes Verhalten: Beißen und Bellen

  1. Verwenden Sie ein Anti-Knabber-Spray, damit Ihr Welpe Möbel oder Türrahmen nicht zerbeißt.
  2. Kaufen Sie Spielzeug aus verschiedenen Materialien und geben Sie es Ihrem Welpen jedes Mal, wenn er etwas packt, auf dem er nicht kauen darf. Das stillt sein Kaubedürfnis und schützt Ihre Sachen.
  3. Bellt Ihr Welpe unerwünscht, sollten Sie ihn korrigieren oder bestrafen. Bellt Ihr Hund weiter, lohnt es sich, nach der Ursache zu suchen: Vielleicht steht ein Einbrecher vor der Tür, oder es gibt ein anderes Problem.
  4. Sorgen Sie für genügend Bewegung und geistige Auslastung, damit Ihr Welpe sich nicht langweilt, denn Langeweile kann zu zerstörerischem Verhalten führen.
  5. Bringen Sie Ihrem Welpen Kommandos wie „Aus“ und „Lass es“ bei, damit Sie ihn bei Bedarf vom Beißen oder Festhalten von Gegenständen abbringen können.
  6. Setzen Sie positive Verstärkung wie Belohnungen und Lob ein, um erwünschtes Verhalten zu fördern, und Strafen, um unerwünschtes Verhalten zu unterbinden.
  7. Reagieren Sie konsequent auf unerwünschtes Verhalten und vermeiden Sie Strafmethoden, die bei Ihrem Welpen Angst oder Aggression auslösen können.

An die Leine gewöhnen

  1. Wählen Sie eine stabile Leine für Ihren Welpen und verzichten Sie auf Rollleinen, da diese reißen können und Ihren Welpen zum Ziehen ermuntern.
  2. Verwenden Sie lieber ein Halsband als ein Geschirr, da ein Geschirr das Ziehen Ihres Welpen fördern kann.
  3. Gewöhnen Sie Ihren Welpen langsam an die Leine und belohnen Sie ihn mit Leckerlis und Lob, sobald er ruhig neben Ihnen läuft.
  4. Üben Sie das Laufen an der Leine regelmäßig in einer ruhigen Umgebung ohne Ablenkung, bevor Sie an belebtere Orte gehen.
  5. Seien Sie beim Leinentraining geduldig und konsequent, und korrigieren Sie unerwünschtes Verhalten ruhig, aber bestimmt.
  6. Bringen Sie Ihrem Welpen das Kommando „Fuß“ bei, damit er weiß, was beim Spaziergang an der Leine von ihm erwartet wird.

Sozialisierung

Santé du chiot
  1. Achten Sie darauf, dass Ihr Welpe freundlich zu anderen ist und zugleich selbstständig genug, um allein bleiben zu können.
  2. Sozialisieren Sie Ihren Welpen, indem Sie ihn mit Menschen und anderen Hunden in Kontakt bringen. Nehmen Sie ihn an verschiedene Orte mit und lassen Sie ihn unterschiedliche Menschen und Hunde kennenlernen (wenn er ab 12 Wochen gegen Tollwut geimpft ist).
  3. Suchen Sie nach örtlichen Gruppen von Haltern derselben Rasse wie Ihr Welpe. Diese Gruppen finden Sie oft über Google oder Facebook; dort können Sie sich treffen, Fragen stellen und Rat bekommen.
  4. Gewöhnen Sie Ihren Welpen an alle möglichen Situationen und Umgebungen, indem Sie ihn mit verschiedenen Menschen, Gegenständen und Geräuschen in Kontakt bringen. Denken Sie an Menschen mit unterschiedlichem Aussehen und Kleidungsstil sowie an andere Hunde, Kinder und Tiere.
  5. Stellen Sie Ihren Welpen Menschen mit unterschiedlichen äußeren Merkmalen und Kleidungsstilen vor, etwa Menschen mit Hut, Bart oder Brille. Belohnen Sie Ihren Welpen bei diesen Begegnungen mit leckeren Snacks für gutes Verhalten.
  6. Beginnen Sie früh mit der Sozialisierung, am besten schon in den ersten Wochen, nachdem Ihr Welpe bei Ihnen eingezogen ist.
  7. Vermeiden Sie Kontakt mit fremden Hunden, bis Ihr Welpe seine Erwachsenen- bzw. Tollwutimpfung erhalten hat, die ab einem Alter von 12 Wochen möglich ist.
  8. Seien Sie bei der Sozialisierung geduldig und positiv, und zwingen Sie Ihren Welpen nicht in Situationen, vor denen er Angst zu haben scheint.
  9. Planen Sie regelmäßig gemeinsame Ausflüge mit Ihrem Welpen, damit er neue Erfahrungen sammelt und Selbstvertrauen aufbauen kann.

Stubenreinheit

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  1. Tragen Sie Ihren Welpen im ersten Monat zum Gras, damit er dort sein Geschäft macht, statt ihn selbst laufen zu lassen. So vermeiden Sie Missgeschicke unterwegs und zeigen ihm, wo er sich lösen soll.
  2. Gehen Sie die Stubenreinheit positiv an. Machen Sie ein Fest daraus, wenn er draußen sein Geschäft macht: Belohnen Sie ihn, kuscheln Sie mit ihm und rufen Sie begeistert „Braver Hund“.
  3. Bestrafen Sie Ihren Hund nur, wenn ihm gerade ein Missgeschick passiert ist. Es hat keinen Sinn, Ihren Welpen 10 Minuten nach der Tat zu bestrafen, denn dann verbindet er die Strafe nicht mit seinem Verhalten.
  4. Hängen Sie eine Glocke an die Tür, damit Ihr Welpe lernt anzuzeigen, wann er hinaus muss.
  5. Bringen Sie Ihrem Welpen bei, sich sowohl ohne als auch mit Leine zu lösen. So vermeiden Sie Probleme, etwa dass er an der Leine nicht pinkeln kann.
  6. Halten Sie feste Zeiten zum Rausgehen ein, zum Beispiel direkt nach dem Fressen, Trinken, Spielen und Schlafen.
  7. Achten Sie genau auf die Signale Ihres Welpen, dass er hinaus muss, etwa Schnüffeln, Im-Kreis-Laufen oder Fiepen, und bringen Sie ihn dann sofort nach draußen.
  8. Reinigen Sie Missgeschicke im Haus sofort mit einem speziellen Reiniger für Haustiere, um Gerüche zu entfernen und Wiederholungen zu vermeiden. Verwenden Sie kein Chlorbleichmittel: Der Geruch zieht Ihren Welpen gerade an, sodass ihm schneller wieder ein Missgeschick passiert.

Gesundheit, Bewegung und Fellpflege

  1. Gönnen Sie Ihrem Welpen genug Ruhe und Schlaf. Wie ein Baby braucht er regelmäßige Nickerchen, um sich auszuruhen und Eindrücke zu verarbeiten.
  2. Füllen Sie einen Kong mit Futter und Erdnussbutter und frieren Sie ihn ein. Das kann beim Zahnwechsel oder bei Trennungsangst helfen. Auch Intelligenzspielzeug ist eine gute Wahl.
  3. Sorgen Sie für regelmäßige, aber nicht zu intensive Bewegung. Neben den Spaziergängen macht Ihren Welpen auch das Lernen in der Erziehung müde.
  4. Prüfen Sie, ob die anderen Welpen im Welpenkurs alle Impfungen erhalten haben, bevor Sie Ihren Welpen mit ihnen spielen lassen.
  5. Lassen Sie kleine Kinder nicht mit einem jungen Welpen spielen, es sei denn, sie wissen, wie man ihn behutsam hochhebt und absetzt.
  6. Manche Welpen mögen einen altmodischen mechanischen Wecker in ihrem Körbchen, weil er sie an den Herzschlag ihrer Mutter erinnert.
  7. Gewöhnen Sie Ihren Welpen daran, dass man seine Pfoten, seinen Kopf und sein Maul berührt. Das erleichtert spätere Besuche beim Tierarzt oder im Hundesalon.
  8. Meiden Sie mit Ihrem Welpen große Geschäfte und öffentliche Orte, bis er vollständig geimpft ist, um das Risiko von Krankheiten wie Parvovirose zu verringern.
  9. Nehmen Sie Ihren Welpen von klein auf im Auto mit, damit er sich an Autofahrten gewöhnt und keine Reisekrankheit bekommt. Tun Sie das nicht direkt nach einer Mahlzeit, denn dann wird ihm schneller übel.

Tipps für bestimmte Rassen

  1. Beagles sind äußerst klug und brauchen viel Aufmerksamkeit. Beugen Sie Langeweile mit regelmäßigen langen Spaziergängen und interaktivem Spielzeug vor, das sie geistig beschäftigt.
  2. Boxer bleiben oft bis ins Alter verspielt. Beginnen Sie daher so früh wie möglich mit dem Training, um unerwünschtem Verhalten vorzubeugen. Investieren Sie in verschiedenes Spielzeug, damit sie beschäftigt sind und nicht an Ihren Sachen nagen.
  3. Überlegen Sie, zwei Boxer zu halten, damit sie einander Gesellschaft leisten. Das kann Langeweile verringern und zerstörerischem Verhalten vorbeugen.
  4. Sorgen Sie dafür, dass Sie immer der Rudelführer sind, besonders bei großen Hunden wie Deutschen Doggen. Eine klare Führungsrolle beugt Verhaltensproblemen vor und sorgt für eine harmonische Beziehung zwischen Ihnen und Ihrem Hund.
  5. Wenn Sie einen Malteser oder eine andere sanfte Rasse bestrafen, gehen Sie selbst sanfter vor als bei einer temperamentvolleren Rasse wie einem Shiba Inu.
  6. Bei der Erziehung eines Rottweiler-Welpen ist es wichtig, ihm beizubringen, dass er sein Futter nicht bewachen muss. Das beugt möglicher Aggression und Verletzungen vor, besonders im Umgang mit Kindern.

Tricks

  1. Teilen Sie das Üben von Tricks in kurze Einheiten von etwa 5 Minuten auf. So bleibt Ihr Welpe konzentriert und lernt besser.
  2. Bringen Sie Ihrem Welpen neue Tricks Schritt für Schritt bei, angefangen mit einfachen Kommandos wie „Sitz“ und „Platz“. Steigern Sie sich dann langsam zu komplexeren Tricks.
  3. Setzen Sie positive Verstärkung wie Leckerlis, Lob und Spielzeit ein, um erwünschtes Verhalten zu belohnen und Ihren Welpen zum Weiterlernen und Üben zu motivieren.
  4. Seien Sie beim Training geduldig und konsequent. Wiederholen Sie die Übungen regelmäßig und belohnen Sie Ihren Welpen jedes Mal, wenn ihm ein Trick gelingt.
  5. Sorgen Sie während der Trainingseinheiten für eine ruhige Umgebung ohne Ablenkung, damit Ihr Welpe sich gut konzentrieren und lernen kann.
  6. Üben Sie neue Tricks an verschiedenen Orten, damit Ihr Welpe sie verallgemeinern lernt, zum Beispiel drinnen und draußen, in verschiedenen Räumen und auf Spaziergängen.
  7. Seien Sie kreativ und probieren Sie verschiedene Belohnungen aus, um herauszufinden, was bei Ihrem Welpen am besten wirkt. Manche Hunde lassen sich durch Futter motivieren, andere spielen lieber als Belohnung.
  8. Verwenden Sie beim Beibringen von Tricks immer dieselben Kommandos und Gesten, damit Ihr Welpe sie leichter versteht und behält.

Und das Wichtigste …

Geduld ist der wichtigste Tipp bei der Welpenerziehung, denn ein Welpe braucht Zeit, um neue Fähigkeiten zu lernen und erwünschtes Verhalten zu entwickeln.

Wie Kinder brauchen Welpen Zeit, Wiederholung und konsequente Anleitung, um zu wachsen und zu lernen. Sie können nicht von heute auf morgen alle Kommandos verstehen oder sich perfekt benehmen.


Video zur Welpenerziehung: Willkommen zu Hause

Die 5-Sterne-Übersicht für die Ankunft Ihres Welpen: Machen Sie Ihr Zuhause welpensicher.

  • Machen Sie Ihr Zuhause welpensicher
  • Sorgen Sie für Ruhe
  • Stellen Sie die Kinder behutsam vor
  • Seien Sie der Anführer der Gruppe
  • Keine wilden Spiele

Video zur Welpenerziehung: Ihren Welpen pflegen

Geben Sie Ihrem Welpen einen guten Start, indem Sie selbst die Grundlagen der Pflege lernen. Die 5-Sterne-Übersicht für die Pflege Ihres Welpen:

  • An Berührungen gewöhnen
  • Machen Sie es zum Spaß
  • Gegenstände einzeln einführen
  • Achten Sie auf das Hinterteil
  • Ein glattes Fell sitzt besser

Video zur Welpenerziehung: Boxentraining

Wie Boxentraining helfen kann, Trennungsangst zu verringern.

Die 5-Sterne-Übersicht für das Boxentraining:

  • Als Belohnung, nicht als Strafe
  • Die Größe ist wichtig
  • Stellen Sie die Box in Ihrer Nähe auf
  • Allein bleiben schrittweise verlängern
  • Bleiben Sie ruhig

Video zur Welpenerziehung: Grundkommandos

Tipps, wie Sie Ihrem Welpen die Grundkommandos beibringen

  • Halten Sie es spielerisch
  • Sorgen Sie für Abwechslung
  • Ein Leckerli wirkt Wunder
  • Loben Sie
  • Übung macht den Meister